Verhalten auf See und im Hafen
Man bedenke, das jede Yacht die Flaage vertritt unter der sie fährt. Deshalb sollte das Ansehen dieser Flaage und damit das Land nicht beschädigt werden.
Nicht nur aufgrund der Gesetzeslage sollte jeder Skipper allen in Not geratenen Personen und Fahrzeugen jedwedige Hilfe leisten. Dabei achtet er natürlich auf seine eigene Sicherheit. Gute Seemannschaft verlangt, diese Hilfestellung auch bestmöglich zu erfüllen.
Im Hafen
Natürlich vermeiden wir Lärm im Hafen und am Liegeplatz - vor allem nachts!
Bei Hafenmanövern verhalten wir uns ruhig und brüllen wir nicht herum. Dies trägt auch eher zur Belustigung der an Land stehenden "Sehleute" bei.
Der Steg dient uns nicht als Lager. Ausrüstungsgegenstände gehören an Bord und nicht auf den Steg, wo andere behindert werden.
Unverzügliche Anmeldung bei dem Hafenmeister (Meldesteiger?) und die Frage nach einem Liegeplatz ist selbstverständlich. Das Begleichen der Hafengebühr ist unserer Aufassung nach keine Holschuld sondern eine Bringeschuld.
Auch wenn es manchmal nicht schön ist, folgen wir den Anweisungen des Hafenmeisters und legen uns ins zugewiesene Päckchen oder verholen das Boot, wenn es erforderlich ist.
Bevor wir uns ins Päckchen legen, fragen wir den Bootsnachbar um Erlaubns und wann er wieder ablegen möchte. Auch wenn es sehr früh ist, ist man zur verabredeten Zeit "am Start". Ein längsseits gelegtes Beiboot gilt als unsportlich, weil so das Anlegen verhindert wird.
Innenliegende Schiffe werden so wenig wie möglich betreten. Man geht grundsätzlich leisen Schrittes und ohne "Strassenschuhe" über das Vordeck.
Rechtzeitiges Klarlegen der Festmacher und Fender verhindern mißglückende Manöver. Selbstverständlich bieten wir unsere Hilfe den einlaufenden oder festmachenden Booten an.
Unsere Festmacherleinen legen wir so, das andere Leinen nicht behindert werden oder verkneifen können.
Beim Ein- und Auslaufen sollte angemessene Bekleidung selbstverständlich sein.