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Rund um die TechnikFragen und Antworten zu den technischen Unwegsamkeiten Was ist "AIS"Was ist "AIS"AIS ist die Abkürzung für Automatic Identification System und wurde ursprünglich entwickelt, um den Vessel Traffic Service (VTS) zu unterstützen. Der VTS ist eine Verkehrsleitzentrale, die den Schiffsverkehr von Land aus überwacht und berät, um die Sicherheit auf dem Wasser zu erhöhen. Sie benutzt einen UKW Kanal und ist an allen wichtigen Küstengebieten im Einsatz.
Das AIS nutzt einen eigenen GPS Empfänger und ein DSC fähiges Funkgerät mit zwei separaten Antennen. Es kommuniziert mit AIS Empfängern auf allen Schiffen in Funkreichweite. Folgende Daten werden ausgetauscht:
Statische Daten:
Dynamische Daten:
Reisedaten:
Möglichkeit, kurze Mitteilungen zur Sicherheit zu senden Wer war "Beaufort"?Wer war "Beaufort"?Der englische Admiral Sir Francis Beaufort (1774-1857) entwickelte im Jahre 1806 die nach ihm benannte Windskala, um die verschiedenen Stärken der Luftbewegungen ohne Messgerät nach optischen Anzeichen zu bestimmen. Er teilte die Windstärken nach den zu Land und zur See sichtbaren Auswirkungen in 12 Stufen ein (im Jahre 1949 auf 17 Stufen erweitert) die von "Windstille" bis zum "Orkan" bestimmte Bezeichnungen enthielten. Auch wenn es 17 Stufen gibt. Es ist nur die 12er-Teilung gebräuchlich. Was bedeuten die ganzen Abkürzungen auf meinem GPS-Gerät?Was bedeuten die ganzen Abkürzungen auf meinem GPS-Gerät?
* Die Einheiten können sich je nach Gerät unterscheiden Was ist "DSC"Was ist "DSC"Eine Komponente des GMDSS. Mittels dieser Taste kann ein automatischer digitaler Notruf mit Schiffskennung, und sofern GPS angeschlossen ist auch mit Position und Uhrzeit ausgesendet werden. Der DSC-Controller, der als Zusatzgerät am Funkgerät angeschlossen wird, ermöglicht über die Funktion der reinen SOS-Taste auch eine Verbindungsaufnahme zur Küstenfunkstelle oder zu anderen Schiffen. Dies ist insbesondere ab 1999 wichtig, da ab diesem Datum die dauernde Hörwache auf Kanal 16 eingestellt wird. Somit ist ein Anruf an eine Küstenfunkstelle oder an ein anderes Schiff ab diesem Datum nur noch für Schiffe mit DSC mindestens (oder mindestens SOS-Taste) sichergestellt. Allgemeine Anrufe zu anderen Schiffen sind dann nur noch mit DSC-Controller sichergestellt. Was bedeutet das Kartendatum / MAP-Datum?Was bedeutet das Kartendatum / MAP-Datum?Dies hat nichts zu tun mit dem normalen Datum, sondern ist die Grundlage des Systems nach dem (See)Karten erstellt werden. Karten haben bei deren Erstellung immer ein Bezugssystem. Da verschiedene Länder in der Vergangenheit viele verschiedene Bezugssysteme verwendet haben, gibt es auch viele verschiedene MAP-Daten (Mz. von Datum). Das beim GPS-System zugrunde gelegte Map-Datum ist das World Geodetic System Date 1984 (WGS84). In Deutschland wird häufig bei Seekarten noch das "European Datum ED50" verwendet. Sollte Ihrer Seekarte ein anderes als das WGS84-Datum zugrunde liegen, so müssen Sie dieses an Ihrem GPS-Gerät einstellen. Andernfalls erhalten Sie einen falschen Standort. Bei Eingabe eines anderen Map-Datums berechnet das GPS-Gerät die Position entsprechend dem eingegebenen Datum-Format. Ist das Kartenformat (MAP-Datum) nicht bekannt, geben Sie WGS84 ein. Laut Information des DHI sollen ab 1999 sämtliche Deutschen Seekarten allmählich auf das WGS-84-Datum umgestellt werden. Achten Sie deshalb auf die Legende Ihrer Seekarte: Wo kann ich die Rufzeichen oder MMSI abfragen?Wo kann ich die Rufzeichen oder MMSI abfragen?Wer muß über ein ausreichendes Funkzeugnis verfügen?Wer muß über ein ausreichendes Funkzeugnis verfügen?Der Schiffsführer muss Inhaber eines ausreichenden Seefunkzeugnisses sein – egal wer sonst noch an Bord ist und ebenfalls ein Funkzeugnis besitzt.
Aktualisierung: 2011/01/11 - 12:56 / Redakteur: Christian Fette
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